Die diesjährige Chorfahrt, unsere Jubiläumsfahrt, führte uns vom 21.Mai bis 25.Mai nach Aschau, Salzburg und Rothenburg ob der Tauber. Nach ca. 4 Std. Busfahrt und Staustehen bekamen wir in unserem Hotel im Spessart einen abendlichen Snack. Bei kalter Wurstsuppe mit Erbsenanteil, Käse- und Schinkenschnittchen sowie Getränken, die nicht so schnell gezapft werden konnten, wie wir Durst hatten, wurden erste Anekdötchen ausgetauscht. Nach einer kurzen Nacht, teilweise mit Zeckenbesuch, einem guten Frühstück – ohne halbe Brötchen- ging es dann am Samstagmorgen um 9.00 Uhr weiter Richtung Aschau. 15.00 Uhr Ankunft Burghotel Aschau, blauer Himmel und die Frisur sitzt – nach der Zimmerverteilung konnte es direkt weitergehen im Programm und wir fuhren nach Salzburg. Nachdem unser Chorleiter samt Frau – ohne Gepäck – zu uns gestoßen war, hatten alle die Möglichkeit eine kleine Führung durch den Mirabellgarten mit dem Zwerglgarten zu machen oder einen Stadtbummel zu tätigen. Das gemütliche 3-Gänge- Abendmenue wurde durch die überraschende Darbietung eines/ mehrerer Schuhplattler unterbrochen. Da wir nicht aufgefordert wurden mitzutanzen, beteiligten wir uns mit dem sogenannten „Manni-Klatschen“, das nun jedem Chormitglied und Gast bestens bekannt ist. Als der offizielle Teil des Abends vorbei war, begann eine musikalische Reise mit Heinrich und seiner Ukulele. Nachdem wir die traurige Geschichte des Herings und der Makrele gehört hatten, kam die Tante aus Marokko und wir fuhren alle noch ins Deilbachtal.
Cantus Novus e.V.
Story´s
Chorfahrt nach Aschau/Salzburg, 2010 
Nach dem Abendessen führte uns Elke über eine wackelige Hängebrücke zu ihrem Eigenheim. Nach einem kurzen Halt mit Hausbesichtigung und Kurzbad von Hamlet in der Prien wanderten wir mit Taschenlampen bewaffnet zu dem Gasthaus „Zur Klause“. Dieses war bereits geschlossen, nachdem der Gastwirt sich mit dem Auto auf die vergebliche Suche nach uns machte. Dank der Überredungskünste von Ruth, schwachen Blasen einiger weiblicher Chormitglieder und dem großen Durst von allen wurde die Bedienung wieder unter der Dusche weggeholt. Sein etwas griesgrämiges Gesicht wurde erst wieder glatter – man kann es fast fröhlich nennen – als er abkassieren durfte. Der Heimweg führte uns mit dem obligatorischen „O Helene“ Gegröle durch einen dunklen Waldweg an einer erstaunt guckenden Kuh vorbei zurück zum Hotel. Am Pfingstmontag sangen wir dann Bruckner in der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“. Der Gemeindegesang wurde begleitet von Lederhosen und Wadenwärmer an der Orgel, der Chorgesang wurde von einem etwas genervten Thorsten begleitet, der sich durch das nicht durchnummerierte Register mit Bravour quälte. Der Pastor dankte uns dann auch mit einem herzlichen „Vergelt`s Gott“. Nach einem gelungenen Singtermin gab es ein großes Eisessen in Aschaus einziger Eisdiele – mit choreigenem Paparazzo. Danach hieß es bei schönem Wetter Absitzen im Bus nach Rothenburg. Der späte Nachmittag in Rothenburg konnte auf eigene Faust gestaltet werden: mit mittelalterlichem Fest und Tillys Abschied, ein besonderes Highlight war auch Elke, die nur das bezahlen wollte, was sie verzehrt hat – ein halbes Weizen… Bei einer lebendigen Nachtwächterführung bekamen wir eine Vorstellung davon, was es heißt „durch die Gosse“ zu waten und „Segen von oben“ zu bekommen. Auch wissen wir jetzt warum „das Geld auf der Strasse liegt“ und was „alte Schachteln“ sind.
Nach dieser Führung war der Bürgersteig nach oben geklappt und einen Absacker konnte man entweder in der Bahnhofskneipe oder aus dem Automaten bekommen. Der letzte Tag in Rothenburg stand wieder zur freien Verfügung. Es wurden in Eigenregie der Altar mit Apostel mit Brille und der Riemenschneideraltar in St. Jakob besichtigt, der Rathausturm bestiegen, der Wehrgang erkundet und dem Weihnachtszauber im Frühling bei Käthe Wohlfahrt nachgegangen. Nach einer staufreien Rückfahrt wurden alle Heimkehrer von ihren Familien empfangen oder machten sich endlich „ohne 40 Mann im Schlepptau“ auf den Heimweg.
Bericht von Susanne Piepersberg, Andrea Ledermann  und Susanne Ullius
Der Pfingstsonntag begann mit einer Klammwanderung bei schönstem Wetter und anschließendem „run“ auf den Souvenirladen. In Salzburg angekommen durfte wer wollte Mozarts Geburtshaus besichtigen. Die anderen erkundeten Salzburg auf eigene Faust. Wer das anschließende Sahnebonbon, die Besichtigung des Festspielhauses, verpasste, ärgerte sich im Anschluss – der Chor stand im 2.größten Konzertsaal Österreichs auf der Bühne und sang „Ave Maria“ von Arcadelt, Thorsten durfte zwei Stücke auf dem Flügel zum Besten geben.