Cantus Novus e.V.
Story´s
Chorfahrt nach an die Mosel, 2011

Chor-Tour 2011

Warum sind Chorausflüge, egal ob ein- oder mehrtägig für uns unverzichtbar? Zum einen, weil wir es immer schon ahnen - das Wetter wird super! Zum anderen, weil es Spaß macht, gemeinsam etwas zu erleben. Auch genießen wir es, dass es trotz großer Unterschiede – vom Alter über Interessen, Beruf  und Redefreude – stets neu gelingt, gelöst, zufrieden und natürlich auch satt  nach Hause zu fahren. Das Ziel dieser Tages-Chor-Tour liegt an der Mosel. Frühaufsteher und Langschläfer einigten sich auf 8.00 h als Abfahrtszeitpunkt von Wuppertal. Mit dem Bus kamen wir zügig durch, so dass wir die mittelalterliche Altstadt von Cochem gegen 10.00 h erreichten. Für die organisierte Führung um 11.00 h der vor gut 1.000 Jahren erbauten Reichsburg hatten sich alle entschieden, so dass jeder rund 1 h nach Lust und Laune nutzen konnte, die wunderschöne Altstadt auf sich wirken zu lassen. So stand ein Bummeln durch Gässchen und Geschäfte ebenso so hoch im Kurs, wie ein Besuch im Weingarten. Die Führung durch die Zimmer von Louis Ravené, dem Wiedererbauer der Burg, beeindruckte durch schöne Malereien, Schnitzereien, Einrichtungen sowie Geheimtüren. Zum Schmunzeln war ein merkwürdig bearbeitetes Türblatt, das es auch Alkoholisierten erlaubte, das Schlüsselloch leicht zu finden. Dies zeigt Pragmatismus im Umgang mit einer fast immer kalten Burg! Auch achtete die Chorgemeinschaft genau darauf, wer sich unter eine von der Decke baumelnde Fruchtbarkeitsfigur stellte. Denn dann soll diese auch heute noch ihre Aufgabe nicht verfehlen. Eine Burgbesichtigung macht hungrig und so trugen uns unsere Füße allmählichan die Moselpromenade in ein uriges und freundliches Lokal.   Wer wollte, konnte im Anschluss eine 25 min. Rundfahrt mit dem Mosel-Wein-Express oder eine Sesselbahnfahrt unternehmen, Der nächste gemeinsame Treffpunkt um 15.00 h war die Schiffsanlegestelle nahe der Moselbrücke. Die Fahrt nach Beilstein, dem „Dornröschen der Mosel“ dauerte etwas länger als die gedachte Stunde, da die Schleuse zunächst nicht frei war. Aber so konnten wir das sonnige Wetter und die Landschaft für Naturliebhaber noch ein wenig länger auskosten. In Beilstein hatten wir von dem Klosterrestaurant bei Kaffee und Kuchen einen Traumblick aus der Vogelperspektive. Bis zur Abfahrt gegen 18.30 h ins Bergische verblieb noch ausreichend Zeit, sich bei Auf- und Abstieg die Beine zu vertreiben und die hübschen Häuser zu bewundern. In Summe wieder ein gelungener Ausflug! Wir sind gespannt, wohin uns die nächste Tour führt, denn das wird nicht sofort verraten. Wer sich jetzt mit dem Gedanken trägt, neues Chormitglied zu werden, der soll wissen: Wir sind nicht eine festgefahrene Gemeinschaft, sondern begrüßen Interessenten offen und herzlich, ohne zu bedrängen. Wir können nicht nur gut Freizeit gestalten, wir singen auch gut!
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Bericht von Barbara Brüggemann