Cantus Novus e.V.
Story´s
Chorfahrt nach Goslar, 2015
Bericht von Klaus Hinkelmann
Ja - das Wetter 2015 war ja nicht das Beste und so fand auch unsere Abfahrt vom Sonnborner Ufer Richtung Harz im Regen statt. Pünktlich zur Frühstückspause hatten sich aber schon erste Lücken am bewölkten Himmel aufgetan und einige verstohlene Sonnenstrahlen krönten unser Picknick im Freien. In Goslar angekommen ging es zum ersten Stadtbummel.Dabei blieben jedoch schon die ersten Schleckermäuler an der Eisdiele auf dem Marktplatz hängen und versüßten sich den Aufenthalt mit Kaffee, Eis und Kuchen.
Um 14:30 Uhr startete dann unsere Stadtführung - entweder zu Fuß oder mit der Pferdedroschke. Unsere fachkundige Führerin führte uns kreuz und quer durch die verwinkelten, kopfsteinbepflasterten Gassen der Altstadt.
Zu fast jeder Straße und jedem Haus gab es kurzweilige Geschichten und interessante Anekdoten zu berichten. Zum Abschluss versammelten wir uns auf dem Marktplatz. Hier findet stündlich ein Glockenspiel mit Figuren statt, die die Bergbaugeschichte anschaulich darstellen.
Gegen 17:00 Uhr ging es dann zum Hotel, wo alle ihre Zimmer belegten und der ein oder andere seine Füße nach dem langen Fußmarsch hochlegte.
Zum Abendessen hatten wir einen separaten Raum im historischen Brauhaus Goslar, wo wir uns neben lokalen Köstlichkeiten auch das selbstgebraute Bier schmecken ließen.
Eine Chorfahrt ohne Gesang geht gar nicht - und mit tatkräftiger Unterstützung unseres Minnesängers und Ukulelespielers Heinrich wurden dann viele Lieder gesungen und bis spät hinein gequatscht und gelacht.
Nach einem fürstlichen Frühstück am Sonntagmorgen ging es vom Hotel Richtung Kaiserpfalz. Hier konnten wir noch einmal die Geschichte Goslars in dem wunderbar restaurierten Kaisersaal nachvollziehen. Die deckenhohen Wandgemälde aus dem ausgehenden 19. JH ließen die Geschichte auch visuell wieder aufleben.
Die Zeit bis zur Rückreise nach Wuppertal nutzte jeder für sich entweder zu einem letzten Bummel durch die Stadt oder aber zur Stärkung in einer der vielen Gaststätten rund um den Marktplatz. Wenn auch das Wetter durchaus verbesserungswürdig gestaltet werden könnte, so tat das der allgemeinen guten Stimmung keinen Abbruch und mit vielen geschichtsträchtigen Eindrücken und guter Laune ging es zurück nach Wuppertal.